Gesundheitsprüfung

Für den Abschluss einer Arbeitskraftabsicherung (wie beispielsweise einer Berufsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitsversicherung oder Dread Disease) verlangen Versicherer eine Gesundheitsprüfung. Diese ist notwendig, um die Wahrscheinlichkeit einer späteren schweren Erkrankung festzustellen und somit den Versicherungsbeitrag festzulegen. Als Faustregel gilt: je gesünder, desto niedriger der Beitrag.

Dabei müssen verschiedene Fragen zur Gesundheit und zu Vorerkrankungen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Bestehen relevante Krankheiten, zum Beispiel Allergien, sind weitere Angaben notwendig. In der Regel fragen Versicherer die Krankheiten der letzten fünf bis zehn Jahre ab. Es folgt die Einstufung in ein Risikoprofil, an dem sich der Beitrag für die Versicherung orientiert.